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Wandersocken — auf was es ankommt

Bei der Auswahl der richtigen Wandersocken geht es um mehr als nur das Verhindern von Blasen. Gerade bei längeren Wanderungen sorgen richtige Wanderstrümpfe für eine zusätzliche Stütze und ein angenehmes Fußklima. In Wanderstrümpfe investieren lohnt sich also!

Ein guter Wanderschuh ist noch lange keine Garantie für blasenfreie Füße. Mindestens ebenso wichtig sind hochwertige Wandersocken. Sie haben einen faltenfreien Sitz, Verstärkungen an der Sohle sowie Polsterungen an Ferse und Schaft, den Stellen also, an denen sich besonders gerne Blasen bilden.

In Bezug auf das Material scheiden sich die Geister. Socken aus Kunstfasern trocknen schnell, riechen jedoch rasch unangenehm. Daher bestehen die meisten Wandersocken aus Mischgeweben, in denen Wolle oder Merinowolle verarbeitet sind. Baumwollsocken hingegen eignen sich nicht fürs Wandern. Die Fasern saugen den Schweiß auf, quellen auf und transportieren die Feuchtigkeit nicht weiter. 

Bei vielen Wanderern beliebt ist die Kombination von hauchdünnen Unterziehsocken aus Polypropylen und Socken mit einem hohen Anteil (mindestens 70 Prozent) aus Wolle oder Merinowolle. Die Vorteile: Die Unterziehsocken (auch Liner-Socken genannt) transportieren die Feuchtigkeit von der Haut weg in den Wollstrumpf, so dass der Fuß trocken und blasenfrei bleibt.

Wer besonders stark an den Füßen schwitzt, kann darüber noch ein drittes Paar Socken tragen, das den Fußschweiß aufgesaugt und das Klima im Schuh reguliert. Diese Überziehsocken sollten jedoch normal gestrickt, also nicht geplüscht, sein.

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