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Insektenstiche — vorbeugen und behandeln

Mücken, Bremsen, Wespen, Bienen und Hornissen: Wenn es in der Luft summt und brummt, fühlen sich viele Menschen unwohl. Denn Insektenstiche sind lästig und oft auch schmerzhaft. Hier einige Tipps, die Ihnen helfen können, mit keinen oder nur wenigen Stichen durch die schönen Tage zu kommen.
6 Tipps zum Vermeiden von Insektenstichen
  • Kleidung: langärmige Oberteile, lange Hosen, geschlossene Schuhe und Strümpfe verhindern schon den einen oder anderen Stich. Vor allem in der Dämmerung, wenn lästige Blutsauger unterwegs sind.
  • Mittel: Sprays und Lotionen gegen Insekten können Sie direkt auf die Haut auftragen. Doch die enthalten Chemikalien, auf die viele Menschen allergisch reagieren. Am besten Sie schauen hier mal nach getesteten Produkten.
  • Ablenken: Besonders beim Essen sind Wespen lästig. Da kennen wir alle den Trick der sogenannten Ablenkfütterung, bei dem Sie zum Beispiel Honigwasser ein gutes Stück entfernt von Ihrem Esstisch stellen. Allerdings dauert es seine Zeit, bis die Tiere die verlockenede Futterstelle erkennen und lieben lernen.
  • Abwehren: Der beste Schutz in Räumen sind Insektennetze an den Fenstern sowie das klassische Moskitonetz über dem Bett. So können Sie zumindest daheim auf Chemie wie Sprays oder Insektenstecker verzichten.
  • Nicht noch mehr Anlocken durch süße Gerüche und leuchtende Farben, zum Beispiel bunte Sommerkleider oder duftige Shampoos meiden.
  • Ruhe bewahren: Vermeiden Sie hektische Bewegungen, wenn Sie auf Wespen und Co. treffen. Das reizt die Tiere und die Stechwahrscheinlichkeit nimmt zu. Bienen, Hummeln und Hornissen stechen übrigens sehr selten und fast nur dann, wenn sie sich bedroht fühlen.
5 Tipps zur Behandlung von Instektenstichen
  • Kühle feuchte Umschläge, Eiswürfel, kaltes Glas, ein kühlendes Pad – all das verhindert, dass die Haut nach dem Stich anschwillt.
  • Desinfizieren, um Entzündungen vorzubeugen.
  • Gels und Cremes mit einem leichten Antihistaminikum.
  • Nicht Kratzen sondern Klopfen. Das verhindert, dass kleine Hautverletzungen entstehen, durch die wiederum Bakterien eindringen können.
  • Wenn sich die Haut rötet, können Sie eine kortisonhaltige Creme auftragen, die antientzündlich wirkt. Lassen Sie sich in diesem Fall vorher von einem Arzt oder Apotheker beraten.
Richtig reagieren im Notfall

Vor allem auf Wespen- und Bienenstiche reagieren manche Menschen allergisch, ohne es vielleicht vorher zu ahnen.  Dann heißt es schnell handeln, denn es kann in kürzester Zeit zu Kreislauf- und Atembeschwerden bis hin zu einem allergischen Schock mit starken Schwellungen kommen. Deshalb bei ersten Anzeichen unbedingt einen Notarzt rufen!

Menschen, die wissen, dass sie auf Insektengifte allergisch reagieren, sollten sich von ihrem Arzt ein Notfallset verordnen lassen und dieses immer dabeihaben. Es enthält Kortison, ein Antihistaminikum sowie ein Präparat mit Adrenalin. Letztes wird nach einem Stich sofort in den Oberschenkel gespritzt und verhindert eine allergische Reaktion, die tödlich verlaufen kann.

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