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Endlich Frühling: Entspannt und achtsam in die Wandersaison

Die Temperaturen steigen und so manchen Wanderfreunde, die im Winter nur kleine Spaziergänge im Flachland gemacht haben, juckt es wieder in den Schuhen. Unser Vorschlag: Wie wäre es mit einem neuen Saisonziel für den Frühling? Zum Beispiel damit, beim Wandern in den Pausen ganz bewusst zu entspannen? Unser Gesundheitsexperte Jürgen Wachowski und die Wanderfit-Redaktion haben hierzu einige Tipps zusammengestellt.
Frühlingshäutung

Beginnen wir mit der Haut, bekanntlich unser größtes Organ, das wie ein Seismograph auf die Umwelt reagiert. In den Wintermonaten hatte sie richtig Stress. Draußen war es kalt und feucht, drinnen die Luft durch das Heizen sehr trocken.

Doch jetzt kommt die Zeit, die Haut auf die wärmere Jahreszeit vorzubereiten. Ab sofort können Sie auf die fetthaltigeren Pflegemittel verzichten, die Sie im Winter brauchten. Denn Ihre Haut sehnt sich nach milden Cremes mit viel Feuchtigkeit und einem Lichtschutzfaktor, um vor Sonnenbrand und lichtbedingter Hautalterung schützen.

Entspannung rundum

In unserer hektischen Zeit wissen viele nicht mehr, wie sich Entspannung anfühlt. Doch im Frühling haben wir oft unbewusst den Wunsch, genau das zu erleben. Vielleicht setzen Sie sich dann auf eine sonnige Bank am Waldrand oder legen sich auf eine Wiese, genießen die Wärme der Sonne auf der Haut, beobachten die Wolken oder schließen die Augen, um dem Summen der Bienen und Hummeln oder dem Zwitschern der Vögel zu lauschen.

Dabei entspannen Sie mental und Ihr Körper reagiert darauf. Zum Beispiel nimmt die Muskelspannung ab, der Atem wird langsamer und gleichmäßiger, der Blutdruck senkt sich und die Haut ist besser durchblutet. Diese kleinen Auszeiten sind keine Zeitverschwendung. Im Gegenteil: Die Langsamkeit eröffnet neue Blickwinkel auf die Natur und auf uns selbst.

Bewusstes Wandern

Bewegung im Freien ist gut für die körperliche Gesundheit und eine Wohltat für die reizüberflutete Seele – wenn es Ihnen gelingt, bewusst zu wandern und nicht nur auf das Ziel fixiert zu sein. Sie können dabei auf die Geräusche beim Gehen achten, auf die Bewegung Ihres Körpers, auf Ihren Atem. So kommen Sie in einen fast meditativen Zustand, der Ihnen neue Kraft gibt. 

Natur hebt die Stimmung

Forscher der Universität Stanford haben den Einfluss von Natur auf negative Gedanken untersucht. Die Studienteilnehmer beobachteten, dass das Naturerlebnis ihr Denken positiv beeinflusste.  Ein Scan des Gehirns bestätigte dies: Es waren verminderte neuronale Aktivitäten zu beobachten, die sonst bei mentalen Erkrankungen aktiv sind.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen Forscher der University of Essex. Sie stellten bei einer Studie fest, dass schon kurze Aufenthalte im Grünen Stress und Depressionen lindern, das Selbstwertgefühl stärken und die Stimmung nachhaltig aufhellen.

Worauf warten Sie also noch? Erleben Sie das Frühlingserwachen bei einem Spaziergang in der Mittagspause, nach der Arbeit oder bei einer längeren Wanderung am Wochenende.

Jürgen Wachowski

... ist ausgebildeter Wanderführer und widmet sich seit Jahren intensiv dem Thema „Gesundheitswandern“. Zusammen mit anderen Wanderführern bietet er in der Pfalz regelmäßig Gesundheitswanderungen an.

Nutzen Sie das Fitness-Training für die Seele.

Neben dem Wandern gibt es noch viel mehr Entspannungsmöglichkeiten. Und das Beste: diese Präventionskurse werden bezuschusst von der BKK Pfalz

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