Eine Frau und ein Mann wandern auf dem Dimbacher Buntsandstein Höhenweg
  • Sport und Spaß

Dimbacher Buntsandstein Höhenweg

Urlaubsregion Hauenstein
Buntsandsteine in allen erdenklichen Formationen und Färbungen, herrliche Ausblicke und drei Aufstiege: Eine Wanderung auf dem Dimbacher Buntsandstein Höhenweg ist ein ganz besonderes Erlebnis.
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Wanderung

Wanderfit - Dimbacher Buntsandstein Höhenweg

Wanderung · Pfalz
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  • Der Dimbacher Buntsandstein Höhenweg bietet herrliche Ausblicke.
    / Der Dimbacher Buntsandstein Höhenweg bietet herrliche Ausblicke.
    Foto:Pfalz. Touristik e.V. / Dominik Ketz
Karte / Wanderfit - Dimbacher Buntsandstein Höhenweg
150 300 450 600 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Premiumweg Deutsches Wandersiegel

Die Tour startet bei Dimbach und überschreitet drei Berge: den Dimberg, den Rötzenberg und den Immersberg. Es gibt wohl kaum eine vergleichbare Tour, die in einer solchen Länge an zahllosen Buntsandsteinfelsen vorbeiführt.

mittel
9,1 km
3:11 h
411 hm
412 hm

Die Tour ist sowohl landschaftlich als auch geologisch herausragend und auch die sportliche Seite kommt nicht zu kurz. Zahllose Aussichtspunkte auf die herrliche Landschaft bis teilweise weit in die Vorderpfalz hinein (vom Rötzenberg und Immersberg), die Reichsfeste Burg Trifels oder in den Tälern liegende Ortschaften lohnen, immer wieder inne und Ausschau zu halten. Wer sich für die Geologie des Buntsandsteins interessiert, kommt bei dieser Tour mit Sicherheit auf seine Kosten. Alle möglichen Formationen, Schichtungen, Färbungen, bizarren Gebilde und Launen der Natur sind zu bewundern.

Da bei der Tour drei Aufstiege zu bewältigen sind, bedarf es schon einer gewissen Kondition! Ebenfalls ist etwas Trittsicherheit gefordert, da die Wanderung weitgehend über schmale Pfade führt - nur einige kurze Wegstrecken verlaufen auf breiten, geschotterten Forstwegen. Auf dieser Tour sind wir "Waldläufer" und genießen die weichen Pfade.

Gesundheitstipp:

Steigungen richtig angehen

Steigungen sind einerseits ein guter Test für die eigene Fitness, verlocken andererseits jedoch dazu, in zu flotten Tempo den Berg hochzugehen. Damit Ihnen nicht auf halber Strecke die Puste ausgeht, ist es ratsam, bei Steigungen das Tempo gleich zu Beginn zu drosseln und den Atem zu beobachten. Fließt er so ruhig und regelmäßig, dass Sie sich noch bequem unterhalten können, ist das Tempo richtig. Müssen Sie nach Luft ringen, sind Sie zu schnell unterwegs. Solo-Wanderer können alternativ ein kleines Lied anstimmen, um den Atem zu prüfen.

Was tun, wenn in einer Gruppe fittere und weniger fitte Wanderer gemischt sind und das Tempo bei Steigungen unterschiedlich ist? Auch das ist kein Problem: Wer schneller unterwegs ist, kann am Ende der Steigung auf die Mitwanderer warten. Mehr zum Thema Wandern in der Gruppe und wie man eine Wanderung richtig plant finden Sie hier.

Autorentipp

Eine schöne Einkehrmöglichkeit bietet die "Dimbacher Schänke" in Dimbach: 

Zur Dimbacher Schänke
Hauptstr. 4
76848 Dimbach

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
462 m
244 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Wertvolle Hinweise zur Sicherheit auf Wanderwegen finden Sie in der Rubrik "Kurz&Knapp".

Ausrüstung

Was man alles dabei haben muss und auf was man vielleicht verzichten kann sagen wir Ihnen in der Rubrik "Kurz und Knapp".

Start

Wanderparkplatz am Ortseingang von Dimbach (251 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.171029, 7.899420
UTM
32U 419777 5447051

Ziel

Wanderparkplatz am Ortseingang von Dimbach

Wegbeschreibung

Nicht nur für Gesteinskenner ist dieser Rundwanderweg ein Fest für die Sinne. Auch weniger Fachkundige kommen auf ihre Kosten: Bunte, bizarre Felsformationen säumen die etwa zehn Kilometer lange Wanderstrecke, die größtenteils über die Hochebenen rund um das Dörfchen Dimbach führt. Wie eine Komposition aus mehreren Akten offenbart sich der Höhenweg, ganz gleich, aus welcher Richtung man startet. Auf der Höhe angekommen windet sich der Weg kilometerlang um riesige Felsmassive herum. Wer nicht unter Höhenangst leidet hat reichlich Gelegenheit, so manchen Felsen über schmale Pfade zu erklimmen und von dort aus einmalige Fernsichten zu genießen. Es ist äußerst empfehlenswert, die nähere Umgebung der Aussichtspunkte zu inspizieren, denn abzweigende schmale Pfade führen oftmals zu nahe gelegenen lauschigen Plätzchen mit versteckten Ausblicken. 

Nach ein paar sportlichen Höhenmetern erreicht man den ersten Aussichtspunkt des Höhenwegs: das Felsmassiv des Falkensteins. Nach einem Abstecher zum Kaftenstein – mit Aussicht auf das Dörfchen Dimbach – geht es weiter auf hoher Ebene, vorbei an beachtlichen Felsengebilden. Eine hübsche Marien-Gedenkstätte lädt auf dem Marsch zum Dimberg zu einer Andacht ein. Nach einer kurzen Kletterpartie präsentiert sich vom Gipfel des Dimbergs ein erhabener Blick auf das tief unten liegende Tal. Bei warmem, sonnigem Wetter ist man hier oben nicht alleine: Eidechsen wuseln herum und sonnen sich auf den Felsen.

Wieder zurück auf dem Wanderweg steht das nächste Ziel an: der Rötzenberg mit dem mächtigen Rötzenfelsen. Unterwegs kommt man u.a. an den Isselmannsteinen vorbei. Eine gute Kondition ist für den Aufstieg zum Rötzenberg gefordert. Doch die Mühe lohnt sich: Auf dem Felsplateau, das zum Schutz der Wanderfalken von April bis Ende Juni für Wanderer und Kletterer gesperrt ist, genießt man eine grandiose Aussicht über die Pfälzer Berge. Hier kann man gemütlich eine Pause einlegen und sich für den Weitermarsch zum Kieungerfelsen stärken. Wer seinen Blick unterwegs auch auf die Gesteinsformationen lenkt, bemerkt die Veränderungen in den Farben und Strukturen des Sandsteins. Leuchtende Rot-Töne und verschieden farbige Gesteinsschichten prägen auf diesem lichtdurchfluteten Streckenabschnitt das Bild. Auf dem Kieungerfelsen angekommen, wähnt man sich irgendwo im Süden Europas: Nadelbäume verströmen ihren süßlichen Duft, weicher Boden und flache Plateaus laden zur Ruhepause ein. Hier oben lässt man den Alltag hinter sich, genießt die Ruhe und lauscht den Geräuschen der Natur.

Vom Kieungerfelsen aus schlängelt sich der Weg Richtung Häuselstein vorbei an riesigen, moosbewachsenen Steinen und Felsen, auf denen man teilweise etwas herumkraxeln kann. Dazwischen liegt der Horn-Gipfel, dessen Aufstieg erneut eine gute Kondition erfordert. Hat man auch den Immersberg hinter sich gelassen, lädt eine Sitzgruppe auf dem Häuselstein zur gemütlichen Rast mit Blick ins Tal ein. Von hier aus geht ein verschlungener Pfad ab, der zu einem stillen, lauschigen Plätzchen führt. 

Nun geht es wieder bergabwärts in Richtung Dimbach. Mit dem Keeshäwel, der letzten Felsenattraktion, endet schließlich die abenteuerliche und beeindruckende Tour auf dem Buntsandstein-Höhenweg. Jetzt sind es nur noch etwa zwei Kilometer zum Parkplatz vor Dimbach, dem Ausgangspunkt der etwa dreistündigen Wanderung. Wer den Höhenweg nicht ganz wandern, auf die beeindruckenden Höhepunkte aber nicht verzichten möchte, hat die Möglichkeit an der Schutzhütte des Pfälzerwaldvereins Gossersweiler – zwischen Rötzenberg und Kieungerfelsen – auf den Wanderweg mit dem blauen Kreuz zu wechseln, um auf kurzer Strecke wieder zurück nach Dimbach zu gelangen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis Bahnhof Wilgartswiesen, dann per Taxi nach Dimabch ca. 6, 5 km. Den Fahrplan können Sie auf www.vrn.de einsehen.

 

Anfahrt

Über die B10 (Pirmasens-Landau) , Abfahrt Wilgartswiesen, dann über Spirkelbach, dort in der Ortsmitte rechts ab nach Lug; auf der folgenden Kreuzung biegen sie links ab, nach der Brücke rechts abbiegen und gleich wieder links, bergauf nach Dimbach.

Parken

Start und Ziel unserer Tour ist der Parkplatz kurz vor Dimbach auf der linken Strassenseite. Für die PKW-Navigation "Hauptstraße 76848 Dimbach" eingeben.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Pietruska Wanderkarte "Hauenstein & Trifelsland", 3. Auflage, 1:25.000, ISBN 978-3-945138-02-1

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 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.
Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,1 km
Dauer
3:11 h
Aufstieg
411 hm
Abstieg
412 hm
Rundtour aussichtsreich geologische Highlights Geheimtipp

Statistik

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